Der bloggende Kulturminister
| Von unkultur @ 22:40 | [ Kulturpolitik ] |
Konstanz hat der Kulturminister seit Inbetriebnahme des Blogs bewiesen. Erfolg und viele Besucher könnte der Blog dann haben, wenn er etwas von seinem Tagebuch-Charakter opfert – auch wenn es kurzweilig ist zu lesen, wen er jeweils getroffen hat – und dafür mehr politische Statements in seine Blog-Einträge einbaut. Wir wollen Stellungnahmen, Ziele, Meinungsäusserungen, etwas Polemik!
Eine politische Person darf, nein, sollte öffentlich ihre Meinung kundtun*. Das hilft bei der Profilbildung. Wir möchten zum Beispiel gern wissen, welche Bemerkung von Martin Walser „über einen bestimmten Bundesrat“ dem Kulturminister so missfiel. Und was er Martin Walser entgegnete. Die Aussage des Schriftstellers war ja wohl eine öffentliche – weshalb nicht in einem offenen Brief im Blog antworten? Solche Einträge sind der Motor, der den Kreislauf Aufmerksamkeit - Besprechungen - Verlinkungen - mehr Aufmerksamkeit etc. in Bewegung setzt.
Mehr Aufmerksamkeit ist genau das, was ein solcher Blog in einem ersten Schritt generieren möchte (hoffe ich doch). Ist dieses Ziel erreicht, kann der Blog erst zu einer wirksamen Plattform werden. Über diese Plattform können Ideen in Umlauf gebracht, Positionen dargestellt, Denkanstösse gegeben, sogar Vertrauen geschaffen oder Initiativen ausgelöst werden. Um diesen Idealfall zu erreichen, braucht es natürlich viel Arbeit.
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*Dies tut der Kulturminister ja bereits in der Offline-Welt, was natürlich auch sehr wichtig ist.
> Das Tagebuch des Kulturministers
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Kommentare
2007-11-07 09:59:33
Nur ganz kurz: Die Aussage Martuin Walsers geschah privat.
Beste Grüsse
Dominik Riedo
Kulturminister der Schweiz



