2009-10-22
Eine Umfrage: Ist Kunst....
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Fluchtpunkt?
Ablenkungsmanöver?
Leitplanke?
Abstellgleis?
Selbstverwirklichung?
Erfüllung?
Befriedigung?
Luxus?
Selbstverständlichkeit?
Handwerk?
Können?
Brotjob?
Bühne?
Winkel?
Horizont?
Fata Morgana?
Herzensbildung?
Bildung?
Ausdrucksmittel?
Verständigung?
Babylon?
Bindeglied?
Sublimation?
Druckmittel?
Antidepressivum?
Ein Fest?
Festung?
Fessel?
Spektaktel?
Introversion?
Integration?
Ideal?
Vermessenheit?
Götterfunke?
Opium?
Verführung?
Selbsttäuschung?
Psychohygiene?
Produkt der Langeweile?
Clown?
Erhabenheit?
Degenerierung?
Spielzeug?
Spiegel?
Whistleblower?
Notfallapotheke?
Müllhalde?
Mastferkel?
Masturbation?
Mutation?
Wunder?
Inspiration?
Banalität?
Trost?
Übersetzung?
Darstellung?
Verstellung?
Verwandlung?
Trugbild?
Fundament?
Wirbelsäule?
Sahnehäubchen?
Luftschloss?
Trend?
Laune?
Koketterie?
Eitelkeit?
Verbohrtheit?
Bünzlitum?
Verzweiflung?
Liebe zur Menschheit?
Anti-Natur?
Zufall?
Kommerz?
Wertanlage?
Allgemeingut?
Gabe?
Erhaltung?
Erneuerung?
Revolution?
Reife?
Unreife?
Ersatzreifen?
Balzritual?
Grundbedürfnis?
Auswuchs?
Perversität?
Perfektion?
Schönheit?
Künstlichkeit?
Authentizität?
Sinnlichkeit?
Wegweiser?
Seismograph?
Navigationsinstrument?
Zeitkapsel?
Investition?
Verschwendung?
Konsumgut?
Errungenschaft?
Verderbtheit?
Sinnspender?
Unkultur?
2009-09-15
Über Selbstausbeutung und Selbstbestimmung
Hochinteressant, was
Frau Zappadong heute über die Situation von Kulturschaffenden
geschrieben hat, und auch was
Bruder Bernhard darauf antwortet.
Ich nehme mir die Freiheit heraus, anstelle einer beeindruckend strukturierten Abhandlung einige lose Gedankenfragmente dazu in die Welt zu setzen.
Die Unzertrennlichen
Die Schlüsselwörter in Zappadongs Beitrag sind ganz klar „Selbstbestimmung“ und „Selbstausbeutung“. Die beiden sind in der Welt der Kunst und Kultur – und auch in vielen anderen Bereichen – ein unzertrennliches Paar. Letztendlich läuft es auf die Frage hinaus: Ist Selbstbestimmung ohne Selbstausbeutung möglich? (
Bruder Bernhard würde wohl sagen: Ja. Ich würde sagen: Nein.)
Séraphine
Man schaue sich den grossartigen Film „
Séraphine“ an (auch empfehlenswert, wenn man sich nicht für dieses Thema interessiert). Die wirklichen Probleme von Séraphine fangen in dem Moment an, in dem sie alle Mittel zur Verfügung hat, die sie sich nur vorstellen kann. Zugegeben, die meisten Künstler haben eine robustere Psyche als sie. Der Fall ist überzeichnet, und trotzdem ist es aufschlussreich zu beobachten, wie der Grössenwahn langsam einsetzt.
Woher kommt die Freiheit?
Zappadong spricht das Gefühl der Freiheit an. Nur: Woher kommt die Freiheit? Offenbar nicht von der Selbstausbeutung, denn „Ausbeutung“ hat mit „Zwang“ zu tun oder zumindest mit „Manipulation“. Allerdings auch nicht vom Geld, siehe Séraphine. Vielleicht findet sich ein kleines Fitzelchen Freiheit irgendwo in dem heiklen Balanceakt zwischen den beiden Extremen.
2009-09-08
Ist der TheaterSpektakel-Effekt erwünscht?
Die Lange Nacht der Museen habe ich bis zum letzten Porzellanteller ausgekostet – als ich aber um 3 Uhr morgens im Foyer des Kunsthauses stand und mir die Stimmbänder kaputtschrie, damit ein paar banale Worte über die Giacometti-Ausstellung meine Begleitung erreichen mögen, fragte ich mich, was genau das Ziel der Aktion sei. Nicht dass ich als unkultur etwas gegen die Vermischung von Kultur und Kommerz, Unkultur und Subkultur, dröhnenden Bässen und Nebelspalter-Zitaten hätte; im Gegenteil, nur zu! Trotzdem, wunderte ich mich – nach meinen Ohropax tastend und nach Luft schnappend –, ob die teilnehmenden Häuser wohl ihr Ziel, worin es auch immer bestand, an diesem Abend erreicht hätten.
Das (nachhaltige) Ziel könnte sein, eine Gruppe von Leuten zu erreichen, die sonst kaum Museen besuchen, sie von der Welt der Museen zu begeistern und sie dazu zu bringen, häufiger vorbeizuschauen. Ich bezweifle, dass es erreicht wurde, denn die Leute sind nicht dumm: Sie wissen, dass die Museen für eine Nacht ein anderes Gewand übergestreift haben.
Das (weniger nachhaltige) Ziel könnte auch sein, Museumsmuffel dazu zu bewegen, wenigstens einmal im Jahr ins Museum zu gehen. Danach heisst es aber: Auf Wiedersehen bis in 365 Tagen, wenn es im Schauspielhaus wieder tönt und riecht wie im Helsinki oder in der Hafenkneipe oder meinetwegen im St. Germain. Das ist der TheaterSpektakel-Effekt: Viele Leute gehen einmal pro Jahr ins Theater – wenn es ihnen in einem gefälligen Rahmen geboten wird.
Kollateral wurde wohl hauptsächlich eine dritte Gruppe erwischt, die nicht im Visier war: Die Kadazz*, die dann ins Museum gehen, wenn sich möglichst viele andere ihrer Gattung da tummeln, damit sie auch bestimmt gesehen werden. Ich habe ein Gespräch zwischen zwei Kadazz belauscht. Kadazz 1: „Warst Du schon an der Englischviertelstrasse, bei den Skeletten?“ Kadazz 2 (geistesabwesend): „Bei den Skeletten, nein... Ist Dir da vielleicht Kadazz 3 über den Weg gelaufen?“ Kadazz 1: „Nein; da würde ich sie auch nicht erwarten. Sie passt eher zu den Buddhas, findest Du nicht?“
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*Was ein(e) Kadazz ist, wird in absehbarer Zeit erklärt – vielleicht.
2009-03-04
Die gefährliche Kultur der Selbstaufopferung (Die vierte Runde der Debatte)
kultur pur: Liebe
unkultur, wir hatten jetzt schon drei Gespräche, und noch immer ist mir nicht klar, was Du mir sagen willst.
unkultur: Dann lass mich nochmals zusammenfassen. Menschen, die in der Kulturbranche arbeiten, tendieren dazu, sich zu sehr mit ihrem Arbeitgeber zu identifizieren. Ein solches Klima fördert eine unprofessionelle Arbeitsweise. Arbeitnehmer im Umfeld von Kunst und Kultur nehmen sich und ihre Arbeit als etwas „Besonderes“ wahr. Dabei stecken sie gewissermassen in einer zerstörerischen Liebesbeziehung mit ihrem Arbeitgeber.
kultur pur: Und was resultiert aus all dem?
unkultur: Aus all diesen Faktoren entsteht eine gefährliche Kultur der Selbstaufopferung.
kultur pur: Was meinst Du denn mit „Kultur der Selbstaufopferung“?
unkultur: Beobachte mal das Verhalten von Dir und Deinen Arbeitskollegen. Es gibt mehrere Symptome. Erstens: Die Arbeitnehmer stecken immer mehr persönliche Substanz in ihre Arbeit – sie beginnen, ihre Ressourcen aufzubrauchen, die sie dringend für die Regeneration in der Freizeit benötigten.
kultur pur: Geht’s auch mit weniger komplizierten Formulierungen?
unkultur: Ich versuch’s. Zweitens: Je mehr Opfer jemand bringt, desto überlegener fühlt er sich gegenüber den anderen im gleichen Umfeld, desto mehr latenten Vorwurf spüren diese im Verhalten des „sich Aufopfernden“; desto mehr versuchen sie, ihn zu übertrumpfen, undsoweiter. Ein Teufelskreis, siehst Du?
kultur pur: Ich verstehe nur Bahnhof.
unkultur: Drittens: Dieses Klima wird gefördert, indem selbstaufopferndes Verhalten für selbstverständlich genommen, rational-organisiertes Verhalten hingegen eher argwöhnisch betrachtet wird. Denn letzteres könnte Schwachpunkte im System und bei den verantwortlichen Personen entlarven.
kultur pur: Du hast zu viele Psychologiebücher gelesen,
unkultur.
unkultur: Ich habe überhaupt keine Psychologiebücher gelesen. Ich habe nur beobachtet. Und Du, liebe
kultur pur, stellst Dich bloss dumm. Du verstehst genau, wovon ich rede, willst es aber nicht wahrhaben. Deshalb erkläre ich unser Gespräch für beendet.
kultur pur: Aber...
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> Erste Runde: „Bitotop der Unprofessionalität“, 12.8.08
> Zweite Runde: "Arbeitsbeziehung, nicht Liebesbeziehung", 4.10.08
> Dritte Runde: "Illusionen", 2.12.08 2009-02-03
unkultur boykottiert Sophie Hunger!
Warum, um Himmels Willen, werden die treuen
unkultur-Leser fragen. Magst Du etwa die Musik nicht? – Nein, das ist es nicht. Ich finde ihre Musik super. – Vielleicht hast Du einfach etwas gegen ihre Person? Kommt ja vor. – Im Gegenteil, ich finde sie sehr sympathisch.
Jetzt blickt der treue Leser vollends verständnislos. Eine Erklärung ist fällig.
unkultur boykottiert Sophie Hunger aus Gründen, für welche die Arme überhaupt nichts kann. Nein, eigentlich boykottiert sie drei Phänomene, die Sophie Hunger in sich vereint:
1) Mit der Zeit wird es etwas anstrengend, dass die Medien immer nur über Obama berichten. Allerdings verzeihen wir ihnen immer aufs Neue, denn es existiert nur eine sehr limitierte Anzahl an faszinierenden Politikern. In der Kultur ist dies jedoch anders: Es gibt eine ganze Fülle von faszinierenden Musikern, über die man berichten könnte. Trotzdem immer nur Sophie Hunger, bis sie einem zu den Ohren heraushängt.
2) Sophie Hunger ist eine dieser paradoxen Massentauglichen, die gleichzeitig unter den Hippen hip ist. Wie die Freitag-Tasche wird ihre Hipness nur sehr langsam abklingen. Das ist anstrengend, denn als hipper Mensch kann man nicht einfach erklären: „Ich mag Sophie Hunger“, und das Gegenüber steht mit offenem Mund da und ist beeindruckt. Man muss stattdessen immer sagen: „Ich mag Sophie Hunger, obwohl.....“, und dann folgt irgendeine intelligente differenzierte Aussage.
3) Der Tagi schrieb Sophie Hunger
im heutigen Artikel Authentizität zu, ein Wort,
auf das ich allergisch bin. Authentizität hat ganz besonders in der Welt der Kultur überhaupt nichts zu suchen. Wenn ich einem Musiker zuhöre und zuschaue, dann will ich nicht den Menschen dahinter sehen, sondern ich will diesen Musiker als
Musiker sehen. Als Bühnenfigur. Alle von uns wollen das, und wer etwas anderes behauptet, macht sich etwas vor. Sophie Hunger ist sehr talentiert darin, authentisch zu wirken. Die Authentizität ist gespielt. Und das gehört zu ihrem Metier.
Reichen diese Gründe aus? Oder habe ich etwas vergessen?
2009-02-01
Babies brabbeln Bürokratensprache
„
Decorate, design, but no more childish self expression. Times cannot afford that absurdist self-indulgence.“
“Self expression is for babies. No individual grants, only for proven entities, real artists will work no matter what. The fake ones will fall aside, as they are taking up too much space and hiding what little of value there truly is.”
“
Art has lost its purpose. It must find it once more, as it is needed, now, while the world hasn’t for the last fifty years. And left it for the rich as their toys.“
„Culture is something that arises naturally from the people that make up a society. Artists and musicians will do what they do regardless of government funding (the good ones anyway).“
“
A petition to put control of something so precious as music, art, dance, poetry, and drama in the hands of bureaucrats.“
“And what of the individual artist’s expression of political ideas? Do we spend our time creating, or do we spend our time learning to speak and write bureaucratese?“
Alle Zitate stammen aus einer Diskussion auf „
Culture Monster“, einem Blog der „Los Angeles Times“. Es ging in dem
diskutierten Beitrag um die Petition für einen amerikanischen Kulturminister, die US-Künstler ins Leben gerufen haben.
Das Einzige, was mich schockiert, ist die Aussage ganz am Anfang: „Decorate, design“. Ein bisschen dekorieren dürfen also die Künstler noch in Zeiten der Krise? Mit der Selbstdarstellung gehen sie auch nicht gerade zimperlich um.
Alle anderen Aussagen sind zwar teilweise hart und extrem, aber ich kann ihre Stossrichtung und Beweggründe gut verstehen.
2009-01-25
Kultur: Lifestyle-Accessoire (Luxus) oder Sinngebung?
Nächste Woche geht unkultur allein ans Konzert von Esperanza Spalding in der Tonhalle, beste Platzkategorie, und es fühlt sich an, als würde sie sich einen Luxus leisten.
Das ist aus zwei Gründen ungewöhnlich: Erstens besucht unkultur normalerweise Konzerte gemeinsam mit Gleichgesinnten. Und zweitens stuft unkultur den Genuss von Kultur normalerweise nicht als Luxus ein.
Wo also bleiben die Gleichgesinnten? unkultur hat in den letzten Wochen und Monaten die Erfahrung gemacht, dass viele, vor allem gut verdienende Bekannte, die früher oft kulturelle Anlässe besuchten, plötzlich „aufs Portemonnaie schauen müssen“, und daher bedauernd ablehnen, wenn man ihnen z.B. einen Konzertbesuch vorschlägt. Was sie nicht daran hindert, im gleichen Atemzug vorzuschlagen: „Gehen wir wieder mal Shushi essen?“.
Wohlgemerkt, es handelt sich um Leute, die ihren Job (noch) nicht verloren haben. Sie sind in der Finanzbranche oder in ähnlich gut situierten Branchen tätig und spüren ein leichtes Unbehagen, wenn sie sich vorstellen, ihren Lebensstandard senken zu müssen.
Offensichtlich ist die Kultur für diese Menschen nicht Bestandteil des Lebensstandards, den sie wahren wollen, sondern wird plötzlich als „verzichtbarer Luxus“ klassifiziert.
unkultur, deren Monatslohn deutlich tiefer liegt, fasst Kultur in ihrem Leben nicht als Luxus auf – es sei denn, sie vergleicht sich mit Menschen, die mit viel weniger auskommen müssen, und für die es fraglos sogar Luxus wäre, jeden Tag auszuwählen, was sie essen. Aber wenn sich unkultur vor dem Hintergrund ihres Umfelds betrachtet, dann definiert sie Kultur für sich nicht als Luxus, sondern als genauso wichtig wie Atmen, Liebe, gutes Essen, Aufenthalte in der Natur. Ein Auto zu besitzen wäre vielleicht Luxus. Oder ein paar Wochen Ferien in Mauritius zu verbringen. Oder zur Pediküre zu gehen.
Ja, gewisse Veranstaltungen mit übertriebenen Preisen kann sich unkultur nicht (mehr) leisten, wie beispielsweise das Montreux Jazz Festival. Abgesehen von solchen Extremen aber hat die Kultur in ihrem Leben einfach eine hohe Priorität. Unabhängig von der Wirtschaftslage. So halten es auch die weniger gutbetuchten Bekannten von unkultur (wobei die individuelle Grenze des "Extremen" je nachdem etwas niedriger oder höher ist).
Was muss unkultur daraus schliessen? Schweren Herzens? Dass Kultur für die erwähnten „Gleichgesinnten“ ein Lifestyle-Accessoire ist bzw. war. Dass Kultur für sie in schwierigen Zeiten keineswegs sinnstiftend wirkt.
Glücklicherweise gibt es auch die anderen. Ein Bekannter erwähnte vor wenigen Tagen, dass er seinen Job bei einer Grossbank verloren hatte. Er hatte sich schon immer für Kultur interessiert, und sein Engagement ist in letzter Zeit gewachsen. Sein Kommentar zum Verlust seiner Arbeit:
„Jetzt werde ich mal etwas Sinnvolles machen“.
Die nächste Frage, die sich unkultur hier stellen müsste, ist: Und warum kann die Kultur gerade jetzt keine wichtigere Rolle übernehmen? Liegt es an den "Konsumenten"? Liegt es an den Kulturschaffenden? Liegt es an den Kulturvermittlern?
2009-01-20
Degenerierte Kultur (2)
„Mit ihrer einzigartigen, unnachahmlichen und ungekünstelten Bildsprache erspürt diese Künstlerin Nuancen des Unausgesprochenen und des Unantastbaren. Sie macht die Schwingungen einer Gesellschaft sichtbar, die zwei Seelen in ihrer Brust vereint: diejenige des kühnen Weltumspannens und diejenige des zögerlichen, zaudernden Sich-Zurückziehens. Mit ihrer fast exhibitionistisch anmutenden Ausdruckskraft enthüllt uns die Künstlerin aber auch Aspekte ihres unsteten Innenlebens, das durch die strenge, radikale Darstellungsweise umso berührender wirkt.“
Immer noch no comment von unkultur.
2008-09-01
Schon wieder inkonsequent
unkultur war am vergangenen Wochenende an einer Veranstaltung, da gab es:
- Kälber
- Alphörner
- Jodel
- Schwyzerörgeli
Und
unkultur hat es gefallen (Ehrenwort, ohne Ironie!), auch wenn ihr das Ganze sehr exotisch vorkam. Sie hat sogar verschämt ein Lied mitgesungen. Und jetzt machen sich die treuen Leser bestimmt Sorgen.
> Zum ersten Mal inkonsequent
> unkultur über Volkskultur 2008-08-28
unkultur Looked at Her and That’s All she Saw
unkultur ist ein Kluturbanause. Da hat sie doch am
Theater Spektakel „They Look at me and That’s All They Think“ und „Plasticization“ von
Nelisiwe Xaba gesehen.
unkultur war müde und wollte einfach nur geniessen. Sicherlich waren da jede Menge Gesellschaftskritik und Kritik an der westlichen Welt und Kritik an den Männern (das spürte selbst der Kluturbanause), aber
unkultur sah vor allem eine überwältigende, beklemmende, mitreissende
Schönheit in den Bildern, die Nelisiwe Xaba auf der Bühne entfaltete.
unkultur liess ausschliesslich die visuellen Eindrücke zu; Gedanken und Interpretationen stiess sie weit von sich. Und das tat gut.
Bild geliehen von der Website des Theater Spektakels
P.S. Ach ja, dann gab's da auch noch
Bühler vs Kaufmann (bzw. Guy Krneta vs Pedro Lenz) im Turm. Trotz der luftigen Höhe deutlich bodenständiger, dafür exzellentes Lachmuskeltraining.
> unkultur berichtet vom Theater Spektakel - Pennerkultur um Mondoskop