Könnte mal jemand Abstimmungscouverts erfinden...
...die sich ohne die Anwendung von zwei Pinzetten und sehr viel Fingerspitzengefühl öffnen lassen? Halt, zuwenig weit gedacht: Wann können wir endlich online abstimmen?
Und jetzt folgt ein Aufruf an diejenigen
unkultur-Leser, die in Zürich stimmberechtigt sind: Heute noch das Couvert „uufchnüble“, beim Cabaret Voltaire ein fettes „
Ja“ hinschreiben und die ganze Bagage in den Briefkasten werfen! (Was alle anderen Vorlagen betrifft, da ist
unkultur kein Profi, da haltet Ihr Euch besser an „
Votez pour vous“.)
P.S. Ich gehe allerdings davon aus, dass mein Aufruf unnötig ist, weil die
unkultur-Community sowieso richtig abstimmt!
> Mehr zum Thema bei unkulturVon Qualität und Miserabilität (und Lätzchen)
Nein, ich will mich nicht beklagen. Ich meine nicht, dass ich weniger Qualität fordere, sondern einfach, dass ich keine Kritik über den heutigen
18. Poetry Slam im Schiffbau schreiben kann, weil der Kontrast fehlte. Ausnahmsweise alle Poeten, die die Bühne betraten, waren sehr gut bis überwältigend. Es fehlten: 1) der bedauernswerte Aussenseiter, 2) die Pfeife, 3) derjenige mit dem schlechten Abend.
Ich kann daher nicht viel mehr berichten von dem Slam im aus feuerpolizeilicher Sicht grenzwertig vollgepackten Schiffbau, als dass ich enthusiastisch war. Oh, und etwas Praktisches für den Alltag habe ich mitgenommen: Wenn die Enten am See
mich füttern statt
ich sie, dann muss ich anfangen, mir ernsthafte Sorgen um mich zu machen. Ich befinde mich dann auf der untersten Stufe der Miserabilität. Die Enten als psychischer Seismograph sozusagen.
Der Abend hat mich aber auch mit einer offenen Frage zurückgelassen, die schon seit einer Weile in mir heranreift. Seit einigen Monaten sehe ich an allen kulturellen Anlässen diese neue Art, einen Schal zu tragen: frau bindet ihn im Nacken zusammen und lässt ihn locker über den ganzen Oberkörper fallen*, was in mir unweigerlich die Assoziation mit einem Lätzchen auslöst. Ich kenne sogar einige Trendsetterinnen, die dies adaptiert haben, aber ich habe bisher nicht gewagt, ihnen diese Frage zu stellen:
„Warum?“
______________________________________
*nein, nicht Arafat-Tücher, sondern bunte Seidenschals.
Sirenengesänge
Manchmal... da möchte unkultur ihrer Crew gebieten: Bindet mich am Mast fest; die Sirenen singen wieder! Aber die Crew würde sie bloss verständnislos anschauen – sie und unkultur nehmen nicht dieselben Frequenzen wahr.
Zeitgenössische Tonarten
D-Dur:
de-tox / de-caf / de-odor / de-eskal / de-phazz /
D-Moll:
de-hydr / de-gener / de-grad / D-Ausweis / dé-goût /
Listen sind beliebig weiterzuführen.
Aus dem Dornröschenschlaf geweckt – wo bleibt der Orden?
unkultur hat offenbar – durch unbeabsichtigte
Schocktherapie – das Blog „
Bodeständigi Choscht“ aus seinem Dornröschenschlaf... nun nicht geküsst, aber immerhin geweckt. Ehrlich gesagt hatte sie gar nicht gewusst, dass sich das Blog in einem solchen befand. Im Rückblick sieht sie: Genau 10 Tage hat Hanspeter Gautschin es ausgehalten, ohne zu bloggen. Nun gut, das Verdienst liegt vielleicht nicht bei
unkultur allein, aber zumindest einen Orden erwartet sie schon von der „Bodeständigi Choscht“-Fangemeinde!
JP Kalonji und Gegen Weiss II (aus der Serie: Vernissagen, zu denen man nicht wegen der Drinks geht)
Meine Serie „Vernissagen im Kreis 4, zu denen man
nicht wegen der Drinks geht“ ist fast vergessen gegangen. Heute wird sie wiederbelebt. Allerdings muss ich "im Kreis 4" etwas erweitern, denn eine der beiden wird nicht im Kreis 4 stattfinden.
Wer_ JP KALONJI
Was_ 365 Samurai & quelques bols de riz
Wo_ Swiss Art Ventures, Thurwiesenstrasse 7
Wann1_ Vernissage Freitag 5. September ab 18.30
***mit Live Drawing Performance***
Wann2_ Ausstellung 5. - 26. September 2008
Website_
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Bild von der Swiss Art Ventures Website |
Wer_
Rafael Grassi und Oliver Krähenbühl
Was_ Gegen Weiss II
Kuratiert von Bettina Carl
Wo_ White Space, Militärstrasse 76
Wann1_ Eröffnung Donnerstag 11. September ab 19 Uhr
Wann2_ Ausstellung 12.-26. Septenber
Website_
> Erster Beitrag der Serie "Vernissagen, zu denen man nicht wegen der Drinks geht"Schon wieder inkonsequent
unkultur war am vergangenen Wochenende an einer Veranstaltung, da gab es:
- Kälber
- Alphörner
- Jodel
- Schwyzerörgeli
Und
unkultur hat es gefallen (Ehrenwort, ohne Ironie!), auch wenn ihr das Ganze sehr exotisch vorkam. Sie hat sogar verschämt ein Lied mitgesungen. Und jetzt machen sich die treuen Leser bestimmt Sorgen.
> Zum ersten Mal inkonsequent
> unkultur über Volkskultur