2007-03-29

Das Mysterium der klassischen Musik

Von unkultur @ 23:53 [ Musik ]
Wieder mal ein Selbstversuch (hoffentlich ruft diese Ankündigung wieder amüsante Kommentare à la „get a life“ hervor): Diesmal hat unkultur das Lucerne Festival besucht.


Gestern haben mich die Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar unter dem Dirigenten Gustavo Dudamel mit Rachmaninov und Tschaikowsky in einen ekstatischen Zustand versetzt. Wenn ich daraus kurz einmal auftauchte, stellte ich mir Fragen wie:

Wie kommt es, dass wir nach einem oder mehreren Jahrhunderten immer noch dieselben Werke – mehr oder weniger modern interpretiert, aber doch Note für Note – spielen und hören und einfach nicht genug davon kriegen können? (Und dass sich die Kleidung der Musiker nur unwesentlich verändert hat?)

Ich kenne mich zuwenig aus in der Geschichte – aber gab es zuvor Epochen, in denen sich einige Aspekte der menschlichen Gesellschaft/Kultur so radikal und schnell modernisierten, während andere Elemente jahrhundertlang zurückblickten und überzeugt waren, dass die erhabensten Perlen in der fernen Vergangenheit geschaffen wurden? (Und oft lassen sich diese beiden Extreme ja in einem einzigen Menschen beobachten.)

Wodurch entsteht dieses Gefühl der Erhabenheit?

Was ist das für eine universale Sprache (nun ja, immerhin in unserer westlichen Welt) der klassischen Musik, die wir so verinnerlicht haben, dass dieselben Passagen bei uns allen dieselben Gefühle hervorrufen?

Steckt da das kulturelle Gedächtnis dahinter, und wie stark ist dieses? Begeistern sich doch auch Menschen, die durch ihr soziales Umfeld und Elternhaus nicht mit klassischer Musik in Berührung kamen, später für diese.

Weshalb schafft es keine andere Musikrichtung, meinen ganzen Körper mit Gänsehaut zu überziehen?

Weshalb sehe ich immer Landschaften, wenn ich Rachmaninov und Tschaikowsky höre?


Bestimmt existieren auf all diese Fragen bereits Antworten in den vielen Büchern, die zu lesen ich nie die Zeit finde. Macht nichts – ich kann mit dem Unerklärlichen gut leben.

Von Eiterbeulen übersäter chinesischer Schrumpfhund

Von unkultur @ 18:05 [ Dada (im Alltag) ]
Es wäre höchst unoriginell, wenn ich jetzt über das heute herfallen würde (das tun sowieso alle Bloggers & Kolumnisten) - mit dem Sihlcity ist es mir auch schon passiert. Ich möchte nur dem unbekannten Schreiberling bei ronorp gratulieren - unbekannt deshalb, weil ich das ronorp-Forum etwas unübersichtlich finde und daher den Beitrag nach langem Suchen kurzerhand für verschollen erklärt habe - der das Faszination-Ekel-Gemisch des heute mit einem "von Eiterbeulen übersäten chinesischen Schrumpfhund" oder so ähnlich verglichen hat: Man muss einfach hinsehen... Nebst Zoras Kolumne und den Claudia-Interviews möchte ich noch auf die sagenhaften Bildlegenden auf der Seite mit den grossformatigen Bildern hinweisen. Beschreiben kann ich sie nicht - mir fällt keine Steigerung zum Schrumpfhund mehr ein. Die Texte nähern sich manchmal schon fast dem Dadaismus an - nur traurigerweise unfreiwillig.

2007-03-28

„Ich bin auch eine spirituelle Stätte“ (Ergänzung)

Von unkultur @ 14:48 [ Dada (im Alltag) ]
Ich schulde Sihlcity eine Ergänzung zu meinem Beitrag „Weshalb Sihlcity weder Kultur noch Unkultur sein kann“. Mit seinem „Ich bin auch ein…“-Reflex (oder –Komplex?) will Sihlcity so Einiges sein – ich habe aber vergessen zu erwähnen, dass es auch für unser Seelenheil sorgen will. Ja, sogar die Ungläubigen oder Andersgläubigen werden nicht abgewiesen, wenn sie den „Raum der Stille, der dem Kraftschöpfen für die gute Bewältigung des Alltags dient“ (Zitat von der Website der Sihlcity Kirche) betreten.

Da drängt es sich auf, dass ich der Sihlcity-Kapelle nächste Woche einen Besuch abstatte – vielleicht als friedliche Buddhistin, die allerdings von einem Shopping-Dämon besessen ist? Oder lieber als radikale Anhängerin einer Naturreligion, die den Tempel des Mammons am liebsten vernichtet sehen würde? Oder ganz einfach als unkultur (die auch der Un-Religion frönt).

2007-03-27

„El efecto retardado“ (zweite Folge der Serie: Vernissagen im Kreis 4, zu denen man nicht wegen der Drinks geht)

Von unkultur @ 09:06 [ Standortvorteil ]
Heute begegnete ich tatsächlich im Alltag einem Ringkerntransformator, ist das zu fassen? Ich verneige mich vor den Schöpfern dieses dadaistischen, poetischen Wortes. Der Gegenstand selbst ist allerdings noch in Karton verpackt – ich zögere den Moment hinaus, an dem ich ihn enthülle (fürchte ich mich vor einer Enttäuschung?). Aber darum soll es heute nicht gehen. Ich will ja meine Serie mit dem langen Namen weiterführen. Also:


Am Freitag, 13. April, in der station21 an der Stationsstrasse 21:

Vernissage der Ausstellung „El efecto retardado“ des kolumbianischen Künstlers Boris Pérez
Beginn: 19 Uhr (Finissage: 25. April)


das Wiederaufnehmen, „Recyclen“ ist ein Charakterzug unserer Gesellschaft, der neue Interpretationen und Beiträge zur Kultur mit sich bringt. Wir sind Menschen, die sich täglich auf unkonventionelle Art und Weise durchschlagen müssen. Lustig, ich ertappe mich dabei, dass ich nun ausgerechnet in Europa solche Bilder male - mit einem Gefühl von Déja-vu.
Boris Pérez
Boris Pérez, aus der Serie "El efecto retardado"


Boris Pérez beschäftigt sich oft mit den Graffiti oder Plakatwänden in den Städten, in denen er sich aufhält – sie sagen für ihn viel über die gesellschaftliche Struktur einer Stadt aus.

2007-03-24

Allmählichkeit (Wort des Tages)

Von unkultur @ 11:41 [ Erdungsgarnitur ]
Meine heutige Trouvaille: Allmählichkeit

(Hat vermutlich etwas mit Evolution zu tun, und auch mit Gemächlichkeit, aber ich will jetzt dem Wort nicht seine Schönheit nehmen, indem ich es endlos anaysiere.)


„Los Muertos“ und „Boa Constructa“ (aus der Serie: Vernissagen im Kreis 4, zu denen man nicht wegen der Drinks geht)

Von unkultur @ 11:11 [ Standortvorteil ]
Ich habe mich vor einigen Wochen darüber ausgelassen, dass sich viele Vernissagen hauptsächlich wegen der Drinks lohnen. Natürlich gibt da einige löbliche Ausnahmen. Da ich regelrecht bestürmt wurde, meine Geheimtipps preiszugeben, starte ich jetzt eine Serie, in der ich die coolsten Vernissagen im Kreis 4 kurz und sec ankündige (liebe Künstler und Galeristen, bitte jetzt keine Bestechungsversuche starten; ich bin unbestechlich).

Also, hier die Folge 1:

Am Mittwoch, 4 April, in der Nachtigall an der Bäckerstrasse 3:
Vernissage der Ausstellung „Los Muertos“ des kalifornischen Künstlers und Wahlzürchers Merlin Zuni
Beginn: 19 Uhr

Everyone and everything has a time and a place.
You can not stop an idea thats time has come.
You can not help an idea thats time has gone.

Merlin Zuni
Merlin Zuni
Merlin Zuni, für dessen Arbeit Graffiti und Grafik schon immer wichtig waren, möchte mit seinem Schaffen die Grenzen zwischen schubladisierten Formen der Kunst sprengen.


Und wenn wir schon bei den Wahlzürcherinnen sind:

Am Donnerstag, 29. März, im White Space an der Militärstrasse 76:
Vernissage der Ausstellung „BOA Constructa“ von Bettina Carl, Zeichnungen, und Claudia Fellmer, Objekte/Fotografie
Beginn: 18 Uhr

Wir sehen das, was wir sehen wollen. [Weiter oben im Text ist die Anlehnung an Saint-Exupéry erklärt.] Dinge sind selten, was sie zu sein scheinen, ein Bild ist immer eine Fiktion, eine Übertragung. Trotzdem bleibt die Versuchung gross, nach einer eindeutigen Botschaft zu fragen, also das Bild und sich selbst, das Publikum, in ein möglichst einfaches Verhältnis zu setzen.
Bettina Carl
Die Berlinerin Bettina Carl wird übrigens im Laufe dieses Jahres das Programm des White Space auch kuratorisch mitgestalten.

„the number is the art is the limit is the price”, zweiter Akt

Von unkultur @ 10:28 [ Kluturbanause ]
Es wurde bereits genug gebloggt über onethousandpaintings.com, aber ich war gestern an dem hier beschriebenen Anlass, und darüber muss ich doch einige Worte verlieren.

Es war schon faszinierend, die geballten reaktionären Ängste, Frustrationen und die Engstirnigkeit zu sehen, die sich über das Haupt von Sala (damit meine ich Marcel Salathé, nicht den Maler Mario Sala, der auch zugegen war, aber kaum etwas sagte) entluden. „Eine nette Spielerei“; dann hatte man das Freundlichste gesagt, was man auf Lager hatte, und zog gnadenlos über den „Plagiator“ her, der etwas „schon lange und mehrmals Dagewesenes“ wiederhole, aus dem Unwissen seiner Zielgruppe Profit schlage, und Kunst sei dies sowieso nicht.

Wie eine Platte mit Sprung blieb dann die Diskussion beim Thema „Kunst oder nicht Kunst“ hängen. Dabei war, wie Sala anmerkte, diese Frage für sein Projekt nicht relevant. Sala liess sich nicht aus der Ruhe bringen und nahm die Reaktionen als interessantes Produkt seines Projektes wahr. Das war schon cool; nur hätten hie und da ein paar scharfe Gegenworte nichts geschadet.

Vielleicht aber hätten sie aber gar nichts genützt – grösstenteils wurde nämlich am eigentlichen Thema vorbeidiskutiert, obwohl sich der Moderator redlich bemühte, darauf zurückzukehren. Vielen der Teilnehmer und Anwesenden schien tatsächlich diese kleine weisse Leinwand mit der blauen Zahl 61, die an der Wand lehnte, der Gradmesser für ihr „Urteil“ zu sein. Sie bezeichneten alles andere als „Marketing-Zeugs“; das Internet wurde als „Instrument“ oder sogar „Umweg“ bezeichnet!

Sie sahen nicht das Ganze als Projekt; sie sahen nicht, dass dieses Werk ohne das Marketing und das Internet gar nicht bestehen würde. D.h. sie sahen es zwar, weigerten sich aber, es zu akzeptieren, da sie ihre Perspektive nicht mehr erweitern können/wollen. So wie sie vermutlich die Augen davor verschliessen, dass das Internet nicht einfach ein Instrument ist, sondern etwas, das gerade dabei ist, eine tiefgreifende Umwälzung in unserer Gesellschaft zu bewirken.

Ich überlasse das Schlusswort meinem Kollegen mit Durchblick:
Sie diskutieren über ein Werk, das noch gar nicht fertig ist. Das Werk wird dann fertig sein, wenn das letzte Bild verkauft ist [oder Sala beschliesst, es abzuschliessen, wenn ein paar Bilder zu lange unverkauft zurückbleiben].“

2007-03-23

Weshalb Sihlcity weder Kultur noch Unkultur sein kann

Von unkultur @ 07:55 [ Standortvorteil ]
Sex sells, das weiss nicht nur jeder Marketing-Mensch, sondern das ist uns allen klar, denn es ist einer der Mechanismen unserer Gesellschaft. Für die Bevölkerung einer Stadt wie Zürich gilt mehr denn je: „Art sells“, oder „Kultur verkauft sich“ *. Das haben all jene, die sich mit dem Standortmarketing für Zürich befassen, schon länger erkannt (und, um den Sex am Anfang des Abschnitts wieder aufzugreifen: Kultur ist sexy). Jetzt also auch die Inhaber von Sihlcity.

„Ich bin auch ein Tram“, verkündet lautstark das Schiff. Jeder weiss, dass das Schiff kein Tram ist. Es will uns bloss sagen, dass es die übrigen Leistungen der Verkehrsmittel von Zürich perfekt ergänzt und umgekehrt. Genauso nehme die Botschaft von Sihlcity „Ich bin auch ein Kulturhaus“ wahr (und: „Ich bin auch ein Wohnhaus“ – mit ein paar wenigen Alibli-Wohnungen). „Die Kultur ist in unserem Angebot ergänzt dieses perfekt und ist ein Image-Träger“.

Sihlcity will ja, wie es uns hinlänglich eingebleut hat, alles in einem sein: Shoppingwelt, Restaurant, Kino, Wellnesszentrum – da darf die Kultur im Gesamtpackage nicht fehlen. Sihlcity wird also einige hochkarätige Kulturangebote nehmen – Konzerte, Lesungen etc., aber löblicherweise auch Kleinkunst (bin gespannt!) – und diese vorübergehend in ihr Konzept implantieren. Auch wenn diese Veranstaltungen in sich Kultur pur sind – die Art, wie sie uns „vorgesetzt“ werden, wird sie dieses Status’ berauben.

Kultur und Kommerz hatten schon immer zahlreiche Schnittstellen; wer das nicht sieht, ist naiv. Die neusten Experimente in den Bereichen, wo sich Kultur und Kommerz überschneiden, gehören sogar zum Spannendsten in der heutigen Kulturwelt. Das funktioniert aber nur, wenn zuerst ein Funke Kultur war, und dann der Kommerzgedanke hinzukam. Umgekehrt geht das leider nicht.

Ich sage nicht, dass Sihlcity nie ein Kulthuhaus sein wird. Durch die Anstrengungen von engagierten Veranstaltern und den stärkeren Einbezug von Impulsen von aussen könnte sich eine Eigendynamik entwickeln, die sich dann innerhalb des Gesamtkonzepts durchsetzen und genügend Raum verschaffen muss. Ob dies gelingen wird, werden wir in den nächsten Jahren beobachten können.


Randbemerkung:
Mancher würde mir sagen: Ein typischer Fall von Unkultur, dieses Sihlcity! Nun, ich habe eine andere Definition von Unkultur. Für mich ist Unkultur das, was an den Rändern der Kultur wuchert, unkontrollierbar und lustvoll. Dort, wo diese Ränder durch die Schnittstelle mit dem Kommerz geformt werden, dürfte dies schwierig werden.


*Ich verstehe hier den Kulturbegriff i.e.S. Eine weitere gefasste Definition würde ja sämtliche Äusserungen einer Gesellschaft beinhalten, folglich auch Sihlcity ;-)


> Artikel vom Kulturblog zum Thema

2007-03-22

unkultur wurde denunziert

Von unkultur @ 15:40 [ In eigener Sache ]
Die Blogdenunzianten - 14. März 2007:
"vielversprechende Neuerscheinung der letzten Monate mit Potenzial", "dadaistisch anmutend" *unkultur errötet*
(Danke für den Tipp mit der Registrierung bei Slug! Mich als blutige Anfängerin muss man zuerst darauf hinweisen...)

2007-03-21

"the number is the art is the limit is the price"

Von unkultur @ 22:27 [ Kluturbanause ]
Konzeptkunst soll zum Nachdenken anregen; oft führt sie jedoch vor allem zu Ratlosigkeit. Nicht so bei Salas (Marcel Salathés) Projekt onethousandpaintings.com. Das Prinzip und die geplante Wirkung sind transparent und klar erkennbar – und gerade deshalb so bestechend.

Das (mathematische) Prinzip: Jede gemalte Zahl von 1 bis 1000 gibt es genau einmal. „Der Preis des Kunstwerks ist abhängig von der Zahl sowie vom Zeitpunkt des Kaufs. Ein Bild kostet 1000 Dollar minus die Zahl auf dem Bild. Die ersten hundert Bilder erhalten 90% Rabatt, die nächsten hundert noch 80% etc.“ (Quelle: www.news.ch). Die Bilder werden ausschliesslich über die Website verkauft; dort sind die sich verändernden Preise und die noch freien Bilder immer einsehbar.

Die (geplante) Wirkung: „One Thousand Paintings is a wonderful example of an irresistible offer”, schreibt der Copyblogger Brian Clark in seinem Beitrag “Why One Thousand Paintings Works”. Die Kunst steckt nicht im Malen der Bilder, sondern im perfekten Angebot. Wenn der geneigte User sieht, dass „seine“ Zahl (die ihm aus irgendeinem Grund besonders lieb ist) noch frei ist, und zudem mit einem massiven Rabatt, dann muss er sie einfach kaufen. Und zwar sofort; denn je mehr Bilder verkauft werden, desto kleiner wird der Rabatt.

Die Nebenwirkungen: Grosse Publizität. Das Projekt wurde unter anderem mit der Million Pixel Site verglichen, wobei die weitere Dimension der Kunst onethousandpaintings.com vor allem in der Kunstwelt stärkeres Aufsehen erregte. Das Projekt wurde von einer anderen Website kopiert. Es besteht bereits ein Second Market (obwohl noch nicht alle Bilder auf der Website verkauft sind), auf dem recht gute Preise erzielt werden.

Die Veranstaltung DenkBar in der Villa Sträuli in Winterthur nimmt onethousandpaintings.com am kommenden Freitag zum Anlass, über den Preis eines Bildes zu diskutieren. In einer illustren Runde – darunter Sala höchstpersönlich – wird nach dem aktuellen Wert der Kunst gefragt.

Der Titel der Veranstaltung ist „Was kostet ein Bild?“. Eine Frage mit vielen Facetten. Sie wirft andere Fragen auf: Wer bewertet ein Bild? Kann Kunst objektiv eingeschätzt werden? Welche Faktoren bestimmen den monetären Wert eines Bildes? Ort, „Qualität“, Vermarktung, Bekanntheit, Angebot/Nachfrage?

Ein Käufer eines der Bilder von Sala erklärt, welche Bedeutung das Bild für ihn hat, und fragt sich dann:
If someone else had bought the painting, would it have an entirely different meaning? Would that make it, in some sense, a different work of art?
(Daniel H. Pink auf www.wired.com
)
Ziel erreicht: Das Kunstprojekt hat zum Nachdenken angeregt (und Sala hat sich nebenbei die wohlverdiente Reise finanziert).


> Beitrag zu einer verwandten Thematik: Showdown @ the Saatchi Gallery

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